Vera MaiÜber mich

Mein Name ist Dr. Vera Mai.

Ich habe in Münster studiert und war danach zunächst als Anwältin in Münster tätig. Im Jahr 1996 bin ich mit der Familie nach Berlin gezogen. Hier habe ich ab 1997 als freie Mitarbeiterin und ab 1999 in eigener Kanzlei gearbeitet.

Mein Fachgebiet war zunächst das Medizinrecht. Ich habe Ärzte, Zahnärzte, Labore, Apotheker etc. rechtlich vertreten. Aus dieser Tätigkeit kamen immer wieder Fragen zum Insolvenzrecht und ich habe mich auf diesem Gebiet spezialisiert.

Die Betreuung dieser Branche war eine große Herausforderung für mich. Die Gläubiger konnten nicht glauben, dass diese Berufsgruppen überhaupt in die Insolvenz gehen konnten. Meine Beschäftigung mit dem Insolvenzrecht, hatte zur Konsequenz, dass ich mich entschied, Insolvenzverwalterin zu werden.

Dabei war mir klar, dass bei dieser Berufsgruppe in der Insolvenzverwaltung etwas anders gearbeitet werden musste, denn Freiberufler/Unternehmer sind nicht wie eine GmbH zu behandeln. Sie benötigen eine besonders intensive Betreuung bei der Fortführung. Die Freigabe nach § 35 InsO gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht. In der Folgezeit habe ich zwischen 300 und 400 laufende Arzt- und Zahnarztpraxen betreut. In der praktischen Arbeit mit den Praxen wurde deutlich, dass sich der Zeitpunkt für den Abschlussbericht immer weiter nach hinten verschob, weil durch die Fortführung weiterhin Gelder in die Massen kamen. Aus diesem Grund entschied ich mich, diese Verfahren besser mit einem Insolvenzplan abzuschließen. Hier sind für die Gläubiger als auch für den Schuldner variable Vergleiche möglich.

Heute werde ich in allen Unternehmensbranchen als Insolvenzverwalterin bestellt und bearbeite seit 2002 persönlich Insolvenzverfahren jeglicher Größenordnung und branchenübergreifend.

Nachdem die Insolvenzzahlen bei Ärzten rückläufig waren, entschied ich mich, meine Insolvenzverwaltungen mit den gemachten Erfahrungen auch auf andere Branchen auszuweiten. Insolvenzverfahren jeglicher Größenordnung und branchenübergreifend werden von mir seit 2002 persönlich bearbeitet. Die persönliche Betreuung erachte ich für sehr wichtig. Neben den gesetzlichen Vorgaben der Insolvenzordnung ist es mein Anliegen, Arbeitsplätze vor Ort zu erhalten.

Das in der Insolvenzordnung vorgesehene Instrument des Insolvenzplanes wird häufig von mir genutzt, um eine kurzfristige Beendigung des Insolvenzverfahrens zum Nutzen der Gläubiger als auch des Schuldners zu ermöglichen.

Aufgrund persönlicher Bindungen habe ich meine berufliche Tätigkeit ab 2006 auf Standorte in Dortmund, Essen, Bochum, Hagen, Arnsberg und Wuppertal erweitert.